Foyerausstellung Dezember 2011

Hans Essel
Bild-Störung-Bilder

DICHTER DENKEN

Zwei Lyrikerinnen erinnern am Totensonntag in einer Lesung an tote Dichter, deren Dichtung sehr lebendig ist.

Wenn zwei Lyrikerinnen die Köpfe zusammenstecken, wird es dicht. Dann sind auch die toten Dichter sehr lebendig in diesen Köpfen. Und diese Köpfe verwandeln sich, weil sie dichter denken, die Gedichte derer, die Lavant heißen und Lenau, Rilke und Goethe, Krolow und Weyrauch an und machen eigene draus.

Jene eigenen Gedichte und auch einige der toten Dichter tragen die Lyrikerinnen Marina D’Oro und Ursula Teicher-Maier bei ihrer Lesung am Totensonntag in der Kunstfabrik im Bahnhof von Wixhausen vor. Beginn: 17.00 Uhr

Foyerausstellung 
Ulrike Springer
September 2011

VARIANZ Streuung um einen Erwartungswert

Das Maß der Abweichung vom Erwartbaren, ist das nicht das, was in der Kunst interessiert? Der Erwartungswert einer Münze beim Wurf ist ½, bedeutet entweder Kopf oder Zahl. Eine kleine Varianz.

Die Varianz ist eine Eigenschaft der Verteilung einer Zufallsvariablen und hängt nicht vom Zufall ab. Sie gibt an, wie weit sie um ihren Erwartungswert streut. Nicht ganz leicht zu begreifen.

Bilder, Gemälde, Texte, versuchen das sinnlich zu machen. Formen, Anordnung von Hell und Dunkel, Farben, Variationen lassen die Gedanken kreisen und im Arsenal des Bekannten nach Synonymen suchen, um das Verborgene zu entdecken.

Bonbons kleben

Wo und wie lange kleben Bonbons?

Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Statik und Dynamik, Augenblick und Dauer, Nach- und Nebeneinander, mit diesen Gegensätzen lässt sich die fragwürdige Verwandtschaft von Wort und Bild umschreiben und - umzeichnen.

 

Die Schriftstellerin Ursula Teicher-Maier und die Zeichnerin Jo arbeiten sich mit „Bonbons“ und anderen exemplarischen Stoffen in die Grenzgebiete der beiden Gattungen hinein.

Kolorit der Stille – Fotografien von Marina D'Oro

Eröffnung am 5. Februar 2011, 19:30 Uhr

Videoarbeiten – Notationen für Cello – live von Gunilda Wörner

Eröffnung 5. März 2011, 19.30 Uhr
Musikalische Ereignisse sind abhängig von der Zeit. In der Arbeit mit Video wird diese Abhängigkeit aufgegriffen, es entstehen Notationen, die Vorgaben zur freien Improvisation geben. Die Musik entwickelt sich anhand des bildlichen Ablaufs, der wie ein Impuls wirkt.

ÄTSCH-ICH | körperl-ICH

Zeichnungen von Jo | Fotos von Marina D'Oro

Vernissage am Samstag, den 2. April um 18:30 Uhr

Lesung gegen 19:30 Uhr

© Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten. 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.