Ausstellungsreihe STAFFELLAUF

2015

OFFENES ATELIER + INTERNATIONALE LESUNG

19. – 27. 9. 2015
idendität. selbst. ich. eine entwicklung

richmodis dm / roland thomasberger

Ausstellung 
"Sag doch mal Himmel" 2015

Sind die Grenzen meiner Sprache wirklich die Grenzen meiner Welt?

Das Thema Sprache beschäftigt die Lyrikerin Ursula Teicher-Maier und die bildende Künstlerin jo. Der Zugang beider ist unterschiedlich; daraus entsteht Spannung. Spannung erzeugt Neues: Arbeiten, die unterschiedliche Aspekte des großen Themas Sprache respektlos zergliedern und zugleich humorvoll zusammenführen. Sie bewegen sich in und um die Bereiche: Wissenschaftssprache, Sprache und Gesellschaft, Sprachphilosophie, Literatur, Religion, aber auch Körpersprache und vorsprachliche Äußerungen von Lebewesen. Und sie stellen sich Fragen wie: "Was verstehe ich, wenn ich nichts verstehe?" und "Was verstehe ich, wenn ich alles verstehe?". Medien der Ausstellung sind Video, Zeichnung, Skulptur, Klanginstallation und Text.  Ludwig Wittgensteins Aussage: "Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt." ist eine Folie, auf der die beiden Künstlerinnen malen.

Foyerausstellung November 2014


"KUNST ALS ARCHITEKTUR EINER FREIEN GESELLSCHAFT"

 Malerei-Installationen von Kirsten Kötter sowie  
 Toninstallation in Zusammenarbeit mit Hans Essel und Gunilda Wörner

OFFENES ATELIER 2014

ZEITGLEICH ZEITZEICHEN 10/14

BEWEGT - Blicke nach außen & innen

KünstlerInnen: Susi Bibrach / Lore Jetter-Lörcher / Ulrike Springer / Roland Thomasberger / Gunilda Wörner

Foyerausstellung Juni 2014

               

FELDVERSUCHE. TON. ZEICHEN.
 Video-Installation/Dokumentation
  
 richmodis dm     -     Zeichnung 
 Gunilda Wörner -     Ton/Cello

Foyerausstellung Mai

Die Kunstfabrik lädt ein

Linien. Versuche.
Zwischen Gedanke und Ausführung, so Hegel, liegt beim Zeichnen nur ein Augenblick. Die Handzeichnung gilt daher als unmittelbarer emotionaler und geistiger Ausdruck. Darin begründet sich der Mythos der Zeichnung.
Die Zeichnerinnen richmodis dm und Jo zeigen in dieser Ausstellung Linienformationen, die den Charakter der Linie als sich fortsetzende Bewegung -  von der Fläche in den Raum – bezeugen.
In der im Juni folgenden Ausstellung: „feldversuche. ton + zeichen“ gunilda wörner/ton + richmodis dm/zeichen,  wird das Thema Linie im Raum (hier im offenen Raum) um den Aspekt des Tones  noch erweitert.
Um  19:00 Uhr Liniendiskussion: Gelegenheit, verschiedene Konzeptionen von Zeichnung im gemeinsamem Gespräch zu erörtern und ihre jeweiligen künstlerischen und gesellschaftlichen Bedeutungen zu analysieren.

 

Foyerausstellung Gohar Movsessjan

 "Die armenische Photographin Gohar Movsessjan war im Laufe ihres zweijährigen Deutschlandaufenthalts mit der Kamera unterwegs um Szenen im Brennpunkt unserer Zeit festzuhalten."

JETZTMUSIK Wie von Sinnen

  WIE VON SINNEN

Live-Präsentation von Lyrik und Musik im Rahmen der Reihe „JETZTMusik!“

dom – Sprache sei das Haus des Menschen, schrieb Heidegger. Und Musik ist „Sprache wo

Sprachen enden“, dichtete Rilke. Zwischen beiden ist die Poesie, deren Musik in den Zeilen

liegt. Und so fragt die Lyrikerin Ursula Krechel: „Singen Gedichte?“

Die Beziehung zwischen Lyrik und Musik ist nicht mehr wie bei den alten Griechen, als sie zur

Lyra vorgetragen wurde. Und die Lyrikerinnen Ursula Teicher-Maier und Marina D’Oro sind

weder Sappho noch Slammerinnen. Sie schreiben im Hier und Heute. Zusammen mit den

Musikerinnen Susanne Resch (Sax) und Gunilda Wörner (Cello) loten sie immer wieder das

Verhältnis der beiden Gattungen aus. Verändert die Musik den Text? Wie? Und wie verändert

der Text die Musik? Zwischen beiden entsteht im gelungenen Fall eine Art Dialog, ein

Sicheinfügen, Aneinanderreiben, eine Enge und Vertrauthaut, die im nächsten Augenblick

wieder fliehen kann. „Dann verändert die Musik das Zeitgefühl für den Text, die Musik dehnt

sich im subjektiven Zeitgefühl aus, drängt den Text zur Seite.“ (Krechel)

2012 haben die Musikerinnen und Lyrikerinnen ausgewählte Ergebnisse ihrer

Zusammenarbeit auf CD gebrannt. Am 22. März, einen Tag nach dem internationalen Tag der

Poesie, präsentieren sich die Vier live und gehen mit allen Sinnen auf einander ein,

voneinander weg.

In Kooperation mit der Luise-Büchner-Gesellschaft beginnt die Live-Präsentation „wie von

sinnen“ um 20:00 Uhr.

Die beteiligten Musikerinnen: Susanne Resch – Saxophon | Gunilda Wörner – Cello.

Die Lyrikerinnen: Marina D’Oro | Ursula Teicher-Maier.

Foyerausstellung März 2014

Durchblicke – Schlafmodus - Schaukelbilder

Fotographische Untersuchungen von Ruhe und Bewegung haben Anna Kaufmann zu ihrer Ausstellung „Schaukelbilder – Durchblicke – Schlafmodus“ inspiriert. Phantasievoll und erzählerisch wirken die Anordnungen, die die Fotografin auf ihren Bildserien zu den drei gewählten Themen festgehalten hat. Gegenstände des Alltags  stehen durch den besonderen Blickwinkel der Kamera in neuem Zusammenhang.

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