Foyerausstellung von Christine König im
November

MATROSENLIED

Wie blau ist das Meer? Wie groß kann der Himmel sein?“ 

La Paloma. „Vor mir die Welt “ heißt es im Lied.
Fernweh und Verheißung als Antrieb und Lotschnur.

Von Sargasso, unruhiger See oder schlechter Sicht berichten die
Logbuchaufzeichnungen diverser Ausfahrten, von Leichtmatrosen und dem nötigen
festem Stand auf schwankenden Planken.

Das Matrosenlied von Christine König ist ein mehrteiliger Werkzyklus aus
Sehnsuchtsversatzstücken und Erfahrungsberichten von fremden Gestaden,
allesamt Arbeiten auf Papier, als Zeichnung, Collage oder Mixed Media.


POSITIONEN 2018, Digitale Stadt

DIGITALE STADT IM FOKUS DER KUNST

Ab Mitte August bietet sich dem interessierten Publikum der Blick auf das aktuelle Schaffen von Künstler*innen im Rhein-Main-Gebiet. Nach erfolgreichem Start 2015 findet nun die Fortsetzung der Zusammenarbeit aus BBK Darmstadt, Sezession und Freier Szene Darmstadt statt. Unter dem Titel „Digitale Stadt“ zeigt Positionen 2018 von Malerei über Skulptur bis Video, Objekt und Installation einen Querschnitt an Arbeiten, die sich mit dem Thema der digitalisierten Stadt und deren Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft auseinandersetzen.

Mit EULENGASSE Frankfurt und BBK Wiesbaden sind zwei weitere Kunstgruppen und Ausstellungsorte eingebunden. Der Austausch der Künstler*innen unter diesen drei Städten ist Teil der Projektidee. Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung.

Die Ausstellungseröffnung findet am 16.08.2018 im Designhaus auf der Mathildenhöhe Darmstadt, im Eugen-Bracht-Weg 6, statt, gefolgt vom Eröffnungsgespräch im Atelierhaus am 18.08.2018 in der Riedeselstraße 15.

BBK SCHAUstelle WIESBADEN 1.9. – 23.9.2018
Eintritt frei

Eine Veranstaltung von Darmstadt KulturStärken e.V. in Zusammenarbeit mit dem BBK Darmstadt, dem Atelierhaus Darmstadt, dem BBK Wiesbaden, der IG Galerien und der Kunsthandlung Schäfer in Wiesbaden sowie dem Kunstverein EULENGASSE e.V. in Frankfurt am Main.

BBK SCHAUstelle WIESBADEN
Petra Abroso, Doris Bardong,
Vládmir Combre de Sena,
Veronika Fass, Katja Grandpierre,
Gabrielle Hattesen, Sabine Hunecke,
Tine Kaiser, Elke Emmy Laubner,
Horst Reichard, Sibylle Rosenboom,
Jürgen Schütz, Reiner Strasser, Ute Wurtinger, 
Kunstfabrik, Darmstadt.

RAHMENPROGRAMM

„Die Digitalstadt stellt ihre Kulturinitiativen vor“
19.08 | 15 Uhr im DESIGNHAUS DARMSTADT 

Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die Kunstausstellung. Performances, Lesungen, Reden während der Vernissagen und Finissagen werden ergänzt um weitere interessante thematische Veranstaltungen:

Zwei philosophische Salons
26.08 & 30.09 | je 15 Uhr im Kennedyhaus Darmstadt

Kurzfilmabend
23.08 | 17 Uhr im Ausstellungsraum EULENGASSE, Frankfurt

Salongespräch zum Thema „post-digital“
01.09 | 19 Uhr im DESIGNHAUS DARMSTADT

Vortrag über „Virtual and Augmented Reality“
24.08 | 19 Uhr im DESIGNHAUS DARMSTADT

Podiumsdiskussion „Kreativität und künstliche Intelligenz“
07.09 | 19 Uhr im DESIGNHAUS DARMSTADT

Finissage im Designhaus Darmstadt
Veranstaltungsdatum: 09. September 2018
Uhrzeit: um 16:00 Uhr

Mit der Aktion: 
„clouds hängen himmellos herum“

Marina D´Oro (Prosa)
Ursula Teicher-Maier (Lyrik)
Gunilda Wörner (Violoncello)

Veranstaltungsort: Designhaus Darmstadt, Eugen-Bracht-Weg 6, 64287 Darmstadt


Extern-Intern, Ausstellung im Juni, 2018

n dieser Welt, in der äußere Erscheinungen und Oberflächlichkeiten eine große Bedeutung haben, gewährt der Einzelne gleichzeitig einer anonymen, beobachtenden Masse intime Einblicke in seine Privatsphäre.

Bei ECHOS kann der Besucher seinen voyeuristischen Gelüsten nachgehen und in den Kopf des Anderen eindringen. Doch der scheinbar freie Zugang zum Intimsten fordert Tribut: Beim Versuch unter die Oberfläche von distanzierender Uniformität zu gelangen, wird der Beobachter selbst zum Beobachteten. Subjektive Erfahrungswerte fließen mit den objektiven Bildwelten zusammen und lassen individuelle Antworten, aber auch Fragen, widerhallen. Das direkt Sichtbare versteht sich als Inszenierung von Scheinwahrheiten; das Verborgene bleibt dem Beobachteten.
Im Rahmen der Ausstellungsreihe „extern-intern“, in der Künstler der Kunstfabrik mit anderen Künstlern zusammenarbeiten und gemeinsam ihre Arbeiten präsentieren, laden wir ein zur Vernissage am Samstag, 09. Juni, 18 Uhr. Gezeigt werden Videoinstallationen von Madlen Rostock und Matthias Ungermann.

ExInTern-SprechPrunk-SaitenSack

Lectus mauris ultrices

Michael Barthel (Leipzig): Sprechkonzert
Hans Essel (Darmstadt): Saitensack (vl, vla)

In Barthels Sprechstücken ist die Verortung Thema. Orte, die betreten wurden, die betreten werden wollen oder nicht betreten werden können. Orte der Liebe, der Freundschaft, des miteinander leben in ökonomischen Verhältnissen. Immanent ist den Texten die unterschiedliche Perspektive auf die Begrifflichkeiten Schutz, Zuflucht, Heimat. Die Vermengung dieser Bereiche mit der Sprache selbst, die innerhalb dieser Zustände und Verhältnisse existiert, bildet die Essenz vomS p r e c h p r u n k.Mit EsselsS a i t e n s a c k
betritt man gleichsam ein abgeschlossenes Hochtal. Verschlungene Pfade führen durch Gestrüpp, Unterholz. Dann wieder öffnen sich Lichtungen, und die Zeit steht still. Plötzliche Katarakte stürzen, dunkles Brausen, man entkommt in flirrende Luft, liebliche Bächlein plätschern.

Saitensack und Sprechprunk im Gegenspiel, keins des anderen Untermalung, aber neuer Kontext. Unterirdisch treffen sich extreme Klangpositionen.

Michael Barthel (* 1977 Ostberlin) lebt seit 2001 in Leipzig. Seit 1994 beschäftigt er sich mit experimenteller Musik, seit 2010 mit Sprech- und Textkompositionen.
Hans Essel (* 1948 Herzfeld) lebt seit 1983 in Darmstadt. Neben anderen Langzeitprojekten experimenteller Musik entwickelt er seit 1994 den Saitensack für Solovioline/Solobratsche.

EXTERN – INTERN – 
DURCHSICHT – SPIEGELUNG
 

Ein Projekt im Rahmen der Ausstellungsreihe „intern – extern“ der Kunstfabrik Darmstadt
mit Aquarellen von Christoph Jendrach, Bildern, Fotografien und Objekten von Roland Thomasberger,
Fotografien von Edda Uhlig-Waas, Texten von Karin Wittmann.

Vernissage und Lesung:  Sa, 14.04.18, 18:00 Uhr
geöffnet:  So, 15.04, Di, 17.04, Sa, 21.04, So, 22.04, Di, 24.04
jeweils 14:00 - 16:00 Uhr

 

Kunst ist die Inszenierung von Bedeutsamkeit und ein letzter Ort des Diskurses und der Übereinkunft. Wir leben in einer Gesellschaft, die immer weniger eine ist, jeder kreist nur um sich selbst. „DURCHSICHT – SPIEGELUNG“ ist der Versuch eines Auf-Bruchs. Es erfolgen Spiegelungen des Inneren und des Äußeren und damit ein Dialog mit dem jeweils Anderen. Die Durchsicht ermöglicht einen Blick, der durch den Spiegel hindurch geht und gleichzeitig Gegebenheiten im Drinnen und Draußen festhält.

EXTERN – INTERN – CHINA CHANGE

Drei FotografInnen – drei Positionen in der FoyerGalerie im Stadthaus III 

Drei FotografInnen – drei Positionen
unterschiedlich wie das Riesenreich. Sie sind nach China gereist. Zu verschiedenen Zeiten. Aber alle in die Kapitale Beijing.

Hannelore Anthes, langjährige Berufsfotografin mit eigenem Porträtstudio, war zu Beginn der 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der Herrscherstadt Peking. Sie zeigt Handabzüge von Menschen und Rädern in Schwarz-Weiß.

Theo Jansens Street Fotografien durchzieht Rot. In China ist es die Farbe der Liebe und der KP, des Feuers und der Freude, zeigt Reichtum und Glück, Autorität und Rang. Und es hält die Geister fern. Anfang dieses Jahrzehnts fotografierte der stellvertretende Vorsitzende des Foto-Clubs-Darmstadt Alltagsszenen, Altes und Neues in den Straßen von Peking und Umgebung.

Marina D’Oro, Mitglied der Kunstfabrik, vertritt die künstlerische Position. Sie hat die Stadt 2009 wie ein Musterbuch betrachtet, in dem die Farben und Muster aufgeladen sind mit Bedeutung und Geschichte. Ihre neu zusammengestellten „Models of Beijing“: Triptychen, in denen die Grenzen verschwimmen.

„China Change“ ist Teil der Ausstellungsreihe der Kunstfabrik bhf2: „intern-extern“.
Das in der Wirtschaft gern gebrauchte „& Co.“ – die Ko-Operation mit anderen – ist Programm und wird mit neuer Bedeutung aufgeladen. Sie bringt zusammen: je ein Mitglied der Kunstfabrik mit anderen Kunstschaffenden und regt an zu neuen Kombinationen, Korrelationen, Konjunktionen, zu Kokreativität, Kopräsenz ...
Mit der 6. Ausstellung der Reihe geht die Kunstfabrik bhf2 ganz außer Haus. Thematisch und räumlich.
„China Change“ ist in der FoyerGalerie im Stadthaus III zu sehen.


 


EXTERN – INTERN – DURCHSICHT – SPIEGELUNG

Ein Projekt im Rahmen der Ausstellungsreihe „intern – extern“ der Kunstfabrik Darmstadt
mit Aquarellen von Christoph Jendrach, Bildern, Fotografien und Objekten von Roland Thomasberger,
Fotografien von Edda Uhlig-Waas, Texten von Karin Wittmann.

Vernissage und Lesung:  Sa, 14.04.18, 18:00 Uhr
geöffnet:  So, 15.04, Di, 17.04, Sa, 21.04, So, 22.04, Di, 24.04
jeweils 14:00 - 16:00 Uhr

 

Kunst ist die Inszenierung von Bedeutsamkeit und ein letzter Ort des Diskurses und der Übereinkunft. Wir leben in einer Gesellschaft, die immer weniger eine ist, jeder kreist nur um sich selbst. „DURCHSICHT – SPIEGELUNG“ ist der Versuch eines Auf-Bruchs. Es erfolgen Spiegelungen des Inneren und des Äußeren und damit ein Dialog mit dem jeweils Anderen. Die Durchsicht ermöglicht einen Blick, der durch den Spiegel hindurch geht und gleichzeitig Gegebenheiten im Drinnen und Draußen festhält.

Extern-Intern "Crossing*points"

Crossing*points steht für: verschiedene Wege, unterschiedliche Arbeitsweisen und Kulturen, die aufeinandertreffen mit der Synergie eines gemeinsamen Ergebnisses.
Crossing*points beschreibt die elektrische Infrastruktur der Stadt Mumbai. Ein Gebilde von Leitungen, Drähten und angezapften Drähten, die ein wesentlicher Bestandteil des Straßenbildes dieser Stadt sind und auch eine eigene, seltsam anmutige Architektur bilden. Diese ist nicht nur in Mumbai zu sehen, sie findet sich in ganz Indien.
Crossing*points setzt sich u. a. künstlerisch mit der Ästhetik der visuellen Szene der schwarzen Drähte auseinander, die durch die Stadt verlaufen, so stark, als ob sie die Stadt zusammenhalten würden, eine Zeichnung wie ein Merkmal der Drähte, die jede Straße verbinden ...
Crossing*points ist auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist, dem scheinbaren Wahnsinn, immer und überall erreichbar zu sein in der Rastlosigkeit des modernen Lebens. Dieses Phänomen ist nicht nur in Indien zu finden sondern in der gesamten westlichen Welt.  

S. A. K.The form of the sculpture intends to show the complexities of the technological aspects in a
cosmopolitan city as Mumbai or Berlin. The fundamental feature of technology is to unify the
planet and make information and knowledge accessible. The individual dialogue has become
more global in terms of political, social and economic aspects. The subjective power of
communication has taken the center stage making each thought vocal.
The artwork with its presence displays the common feature of communication along with the
paradox involved.
As we stand in the age of technology providing us facility to access world information and the
unique feature of solving our queries in seconds, the complexity of the process gives rise to an
effortless grant and an inactive participation. The abstract concept of retrieving immediately,
making us dependent on the factor of getaway.
With the tool of outsource
ng the memory from a world bank if knowledge does arise the query to a dimensional thinker.
Does the utopian technological process of accessing the information through a search engine
replace the retention of knowledge in our own brain? The world on the tip of the tongue is
responsible for the tip of the tongue syndrome.
How does artificial intelligence impact our thinking?
What’s the line between our own, in-brain knowledge and the sea of information around us?
How should you respond when you get powerful new tools for finding answers? Do we think of harder questions? M. N.

m Januar 2016 ließen der Stahlbildhauer Wolf und der Maler Ratnadeep Gopal Adivrekar diese rund sechs Meter hohe Skulptur in den indischen Himmel wachsen. Ihre drei Tonnen schwere, bemalten Eisenplastik trägt den Titel "Shipsoul". Wolf und Ratnadeep verwendeten für ihr Objekt ausschließlich Stahl Schrott riesiger ausrangierter Schiffe, die auf den Abwrackstränden von Alang am Golf von Khambhat zerlegt werden.

Das Thema der geschaffenen Skulptur ist die Verbindung indischer und abendländischer Symbolik zum ewigwährende Werden und Vergehen materieller und spiritueller Existenz.

Die Einrücke dieser faszinierenden Indienfahrt möchte Wolf in seinem imposanten Bilder Vortrag mit ihnen teilen. G.-F. W.

 

Die Ausstellung "crossing*points" findet im Rahmen einer Ausstellungsreihe der Kunstfabrik – "extern-intern" – statt. KünstlerInnen der Kunstfabrik suchen sich dafür Kunst-Partner außerhalb und planen mit ihnen je eine Ausstellung.
In diesem Falle planten Ursula Teicher-Maier (Lyrik, Prosa, Video, Installation) und Sibyll Ariane Keller (Malerei, Fotografie) eine vorübergehende Zusammenarbeit. Angeregt von der Anarcho-Architektur des städtischen indischen Leitungssystems, schlug die Malerin vor, die indische Künstlerin Meenakshi Nihalani (Skulptur, Zeichnung) mit ins Boot zu holen. Ursula Teicher-Maier war einverstanden, und die drei Künstlerinnen einigten sich, zum Thema "crossing*points" zu arbeiten – naturgemäß mit völlig unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten.

Ursula Teicher-Maier beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit menschlichen Projektionen auf die rasant wachsende erdumspannende Kommunikations- und Energieentwicklung und ihr in westlichen Städten selten sichtbares Erscheinungsbild.
Was wir nicht sehen, können wir auch schwerlich "begreifen".
Die Gefahr der Leugnung besteht ebenso wie eine Entrückung in quasi-religiöse Dimensionen. So verwundert es kaum, dass im Bereich der Informations-Technologie so oft Begriffe aus der antiken Götter-, speziell der Unterwelt, benutzt werden (Hades-Computer-Läden, Hades-Software, Medusa-Software, Hades-Software-Entwicklung, Hades-Experiment usw.).

© Urheberrecht. Alle Rechte vorbehalten. 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.